Fachbegriffe
Wartungsfaktor
Der Wartungsfaktor (WF) ist Grundlage des Wartungsplanes einer Beleuchtungsanlage. Er hängt ab von den Betriebsbedingungen sowie der Art der eingesetzten Lampen, Betriebsgeräte und Leuchten. Planer (und Betreiber) müssen den Wartungsfaktor dokumentieren und festlegen. Der Neuwert errechnet sich wie folgt: Neuwert = Wartungswert / Wartungsfaktor.
Die von den europäischen Beleuchtungsnormen, zum Beispiel DIN EN 12464-1, empfohlenen Angaben wie die Höhe der Beleuchtungsstärke sind Wartungswerte. Das heißt, sie dürfen zu keiner Zeit unterschritten werden. Über die Betriebszeit sinken die anfangs installierten Werte jedoch, weil Lampen, Leuchten, Wände und Decke altern und verschmutzen. Um die Beleuchtungsanlage länger ohne zusätzliche Wartungsarbeiten betreiben zu können, muss also ein entsprechend höherer Neuwert (Anfangswert) installiert werden. Dieser wird mit Hilfe des Wartungsfaktors festgelegt.
Wartungswert
Alle in den europäischen Beleuchtungsnormen wie zum Beispiel DIN EN 12464-1 genannten Angaben wie die Höhe der Beleuchtungsstärke sind Wartungswerte. Das heißt, diese Werte dürfen zu keiner Zeit unterschritten werden. Zunächst ist es deshalb notwendig, einen höheren Neuwert (Anfangswert) zu installieren; denn würde zu Beginn nur der Wartungswert realisiert, müsste die neue Beleuchtungsanlage sogleich gewartet werden. Der Neuwert wird mit dem Wartungsfaktor bestimmt.
Weichmacher
Stoff mit niedriger oder vernachlässigbarer Flüchtigkeit, der einem Kunststoff zugesetzt wird, um dessen Erweichungsbereich herabzusetzen und die Verarbeitbarkeit, Flexibilität und Dehnbarkeit zu verbessern.
Seite drucken