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Fachbegriffe

Schichtpressstoffplatte (Duroplast)

Platte, bestehend aus übereinandergeschichteten, durchgehend mit einem härtbaren Harz imprägnierten Lagen von Papier, Gewebe, Holzfurnier oder Filz (Matte), die untereinander unter Druck, mit oder ohne Wärmezufuhr, verbunden werden und dabei ein einziges Teil zu bilden.

Schutzart

Leuchten müssen mechanisch so ausgelegt sein, dass Fremdkörper und Feuchtigkeit möglichst nicht eindringen können. Zur Kennzeichnung der Schutzart wird das IP-Kennziffern-System „Ingress Protection“ mit zwei Kennziffern verwendet. Die erste Kennziffer hinter dem IP (1 bis 6) beschreibt den Fremdköperschutz, die zweite Kennziffer (1 bis 8) den Feuchtigkeitsschutzes. Die höhere Schutzart schließt jeweils die niedrigere mit ein. Wird eine der beiden Schutzart-Kennziffern nicht ausgewiesen, steht dafür ein großes "X" für "ungeprüft".

Schutzklassen

Bau- und Betriebsart bestimmen die Schutzklasse von Leuchten. Den Umfang der Schutzmaßnahmen gegen elektrischen Schlag beschreiben drei Schutzklassen:

Schutzklasse I: Leuchten für den Anschluss an den netzseitigen Schutzleiter. Das Symbol ist an der Anschlussstelle angebracht.

Schutzklasse II: Leuchten mit einer zusätzlichen oder verstärkten Isolierung. Sie haben keinen Schutzleiteranschluss.

Schutzklasse III: Leuchten für den Betrieb mit Schutzkleinspannung.

Silikon (Kunststoff aus Silikonen, SI)

Kunststoff aus Polymeren, deren Hauptpolymerkette alternierend aus Silicium – und Sauerstoffatomen besteht.

Spritzblasformverfahren (Spritzblasen)

Blasformverfahren, bei dem durch Spritzgiessen auf einen Kern ein Vorformling hergestellt und der in einem zweiten Formwerkzeug zu der endgültigen Gestalt aufgeblasen wird.

Spritzgiessverfahren (Spritzgiessen)

Formverfahren, bei dem die Formmasse vom geheizten Zylinder aus, unter Druck durch eine Düse (Angiesskanäle, Anguss) in die Höhlung des geschlossenen Werkzeugs eingespritzt wird und dabei abkühlt und sich verfestigt.

Spritzpressverfahren (Transferpressen)

Pressformverfahren für Duroplaste, bei dem die Formmasse von der geheizten Transferkammer in die Formhöhlung gespritzt (transferiert) wird.

Stabilisator

Gewissen Kunststoffrezepturen zugesetzte Substanz, die während der Verarbeitung und Anwendungsdauer das Beibehalten der Werkstoffeigenschaften unterstützt.

Strangziehen

Verfahren zum Herstellen endloser Profile aus verstärktem Kunststoff mit hoher Zugfestigkeit in der Länge, indem harzgetränkte, endlose Stränge von Verstärkungsmaterial durch eine geheizte Düse und, wenn nötig, zum Nachhärten durch einen Heizkanal gezogen werden.