/*]]>*/

Fachbegriffe

ABS

ABS (Acryl-Butadien-Styrol-Copolymer). Amorphes thermoplastisches Terpolymer (aus drei Monomeren), vorzugsweise für Gehäuse von Haushalts- und Bürogeräten.

Abschirmwinkel

Wenn der Abschirmwinkel nicht stimmt, besteht bei direkt strahlenden Leuchten die Gefahr von Direktblendung durch zu hohe Leuchtdichten. Um dies zu vermeiden, besitzen Leuchten Gehäuseteile, Lamellen oder Raster, die die Lampen abschirmen. Hohe Leuchtdichten können auch durch vorgesetzte opale oder prismatische Abdeckungen reduziert werden.

Nach DIN EN 12665 ist der Abschirmwinkel einer Leuchte der Winkel zwischen der nach unten gerichteten Vertikalen und der Richtung, aus der die Lampen und die Flächen hoher Leuchtdichte gerade noch nicht sichtbar sind. DIN EN 12464-1 „Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen“ definiert als Abschirmwinkel den entsprechenden Winkel mit Bezug auf die horizontale Ebene.

Additiv

Substanzen, die den Polymeren beigefügt werden, um eine oder mehrere Eigenschaften zu verbessern. In höheren Konzentrationen sind es oft Zuschlagstoffe, wie Füllstoffe, Weichmacher, Flammschutzmittel oder Verstärkungsstoffe von Glasfasern und / oder Glaskugeln (-pulver).

Allgebrauchsglühlampen

Allgebrauchsglühlampen sind elektrische Lampen, deren Strahlung durch einen hocherhitzten Glühdraht (2.600 bis 3000 Kelvin) aus Wolfram erzeugt wird. Der Wolframdraht befindet sich in einem abgeschlossenen, mit Gas gefüllten, bei einigen Typen auch luftleeren Glaskolben. Der Hauptanteil der abgegebenen Strahlung liegt im infraroten Bereich.

Glühlampen sind typische Temperaturstrahler: Nur etwa fünf Prozent der eingesetzten Energie werden in Licht gewandelt, der Rest ist Wärmestrahlung. Diese schlechte Lichtausbeute war der Grund für Australien (2007) und Neuseeland (2008) die Glühlampe ab 2009/10 zu verbieten. Angesichts der schlechten Energiebilanz steigt auch die EU aus der Glühlampen-Technologie aus: Ab 1. September 2009 werden Glühlampen verschiedener Ausführungen nicht mehr zugelassen, der Ausstieg erfolgt in vier Stufen.

Allgemeinbeleuchtung

Die Allgemeinbeleuchtung (für Wohnräume manchmal auch: Grundbeleuchtung) ist die einheitliche und gleichmäßige Beleuchtung eines Raumes. Sie gibt Übersicht und ermöglicht Orientierung. Spezielle Sehaufgaben an einzelnen Plätzen oder in Raumzonen werden nicht berücksichtigt.

Die Allgemeinbeleuchtung stellt sicher, dass die Architektur, die Objekte und die Menschen im Raum sichtbar sind. Ergänzend können einzelne Plätze beleuchtet werden.

Amorphe Struktur

Keine kristalline Struktur im mikroskopischen Bereich nachweisbar. Gegensatz zu teilkristalliner Struktur.

Antistatikum

Ein in kleinen Mengen einem Werkstoff zugesetzte oder auf seine Oberfläche aufgebrachte Substanz, um der Bildung einer elektrischen Ladung auf der Werkstoffoberfläche entgegenzuwirken.

Arbeitsbereichbezogene Beleuchtung

Die arbeitsbereichsbezogene Beleuchtung bezieht sich auf einzelne Arbeitsbereiche und deren unmittelbarer Umgebung. Nach DIN EN 12464-1 „Beleuchtung von Arbeitsstätten in Innenräumen“ ist sie die Alternative zur raumbezogenen Beleuchtung.

Arbeitsbereichsbezogene Beleuchtung empfiehlt sich vor allem, wenn die Arbeitsplätze in einem Raum unterschiedliche Seh- und Beleuchtungsanforderungen haben. Eine stationäre arbeitsbereichsbezogene Beleuchtung setzt voraus, dass die Positionen der Arbeitsplätze und Arbeitsbereiche vor der Installation genau bekannt sind.

Arbeitsplatzbezogene Beleuchtung

Die Arbeitsplatzbeleuchtung oder Einzelplatzbeleuchtung stellt für einzelne Plätze im Raum Licht zur Verfügung, das auf spezielle Sehaufgaben abgestimmt ist. In der Regel ergänzt die Arbeitsplatzbeleuchtung die Allgemeinbeleuchtung.

Eine spezielle Arbeitsplatzbeleuchtung ist zu empfehlen, wenn besondere Anforderungen an die Beleuchtung einzelner Arbeitsplätze gestellt werden, zum Beispiel erhöhte Beleuchtungsstärken, eine bestimmte Lichteinfallsrichtung oder eine spezielle Leuchtdichte.

Arbeitsstättenrichtlinie

Eine den Arbeitsbedingungen angepasste Beleuchtung ist Grundvoraussetzung für die Verhütung von Unfällen. Deshalb hat der Gesetzgeber die Beleuchtung von Arbeitsstätten in die Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) aufgenommen und die Anforderungen für verschiedene Anwendungsbereiche in den Arbeitsstättenrichtlinien (ASR) konkretisiert.